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Flugplaetze Luftwaffe 1934-1945, Bd. 6
Schleswig-Holstein & Hamburg
Flugplaetze Luftwaffe 1934-1945, Bd. 6

49,00 EUR
Art.-Nr.: 12336 Preis incl. gesetzl. MwSt, zzgl. » Versandaufwand Lieferzeit » auf Anfrage
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Mit diesem Buch liegt nun der sechste Band der Reihe "Flugplätze der Luftwaffe 1934 - 1945 und was davon übrig blieb" vor. In ihm wird diesmal die Geschichte der Luftwaffenflugplätze in Schleswig-Holstein und der Hansestadt Hamburg beschrieben.

Neben den westalliierten Aufklärungsergebnissen wurden wieder Luftaufnahmen aus der Kriegszeit verwendet. Farbaufnahmen, die in den Jahren 1991 bis 2008 aufgenommen wurden, zeigen, was von einigen dieser Flugplätze noch zu sehen war, dokumentieren teilweise aber auch, was inzwischen abgerissen wurde. Die Auswahl fiel nicht von ungefähr auf diese beiden Bundesländer: Sie sind zum einen direkte Nachbarn des zuletzt behandelten Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern, zum anderen lagen sie in der Planungsphase ebenso wie dieses im Zuständigkeitsbereich derselben Kommandobehörde, d.h. hier wurde nach denselben Vorgaben geplant und auch gebaut.

"Schleswig-Holstein, meerumschlungen,/ Deutscher Sitten hohe Wacht,/ Wahre treu, was schwer errungen,/ Bis ein schöner Morgen tagt!" beginnt das "Schleswig-Holstein-Lied", und diese Zeilen zeigen auch auf, was die Planungen für die Flugplätze in diesem Bundesland in der Vergangenheit immer bestimmt hat: Das Meer vor den Küsten. Beim Lesen des Buches wird deutlich, dass zunächst der maritime Aspekt, die Seekriegsführung und ihre Unterstützung aus der Luft alle Planungen bestimmten. Deswegen entstanden noch in der Zeit der getarnten Luftwaffe die ersten Bauten für zukünftige Seefliegerkräfte, zum Teil an den Standorten, die schon im Ersten Weltkrieg genutzt worden waren, wie List oder Tönning. Bei anderen bisher zivil genutzten Plätzen wie Kiel-Holtenau und Travemünde wurde anfangs noch mehr oder weniger getarnt die militärische Nutzung forciert. Aber auch neue Fliegerhorste wie Großenbrode, Hörnum, Lübeck-Blankensee und Schleswig-See wurden sehr schnell als Standorte für die zu schaffenden Küstenfliegerkräfte neu errichtet. Relativ spät, zum Teil erst bei Beginn des Krieges, wurde dann auch mit der Errichtung reiner Landflugplätze begonnen. Gegen Ende des Krieges sammelten sich dann die letzten Überlebenden der Luftwaffenverbände in Schleswig-Holstein. Die Führung der Luftwaffe bemühte sich, so viele einsatzbereite Verbände aus dem bereits durch die alliierten Streitkräfte geteilten Reichsgebiet wie möglich zu sammeln. Es kann sein, dass einige in den höchsten Führungsebenen immer noch davon träumten, nach einem Waffenstillstand gemeinsam mit den Westalliierten gegen Stalin und die Rote Armee kämpfen zu können. Die meisten Soldaten wollten nur eines: Schluss mit dem Kämpfen und Töten, zur Not auch Gefangenschaft, aber nicht in den Händen der Sowjetunion.

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